RKW fördert Kreislaufwirtschaft

RKW fördert Kreislaufwirtschaft
Der Kunststoffhersteller RKW, der u.a. auch Folien und Netze für die Agrarindustrie produziert, legt nicht nur Wert darauf, ressourcenschonend zu produzieren, sondern auch auf die Wiederverwertung seiner Produkte. RKW ist daher Mitinitiator des Rücknahmesystems ERDE (Erntekunststoffe Recycling Deutschland). Diese Initiative hilft Landwirten und Lohnunternehmen dabei, gebrauchte Agrarfolien zu sammeln, die dann für die Produktion neuer Kunststoffe wiederverwertet werden. In einem neuen Video (zu sehen unter http://de.rkw-group.com/erde-video-de.html) zeigt ERDE die Vorteile für die Umwelt und den Endnutzer. Für RKW gehört das Recycling zu den wichtigsten Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen der Kunststoffindustrie und integraler Bestandteil der Unternehmenspolitik von RKW. In allen Phasen des Produktlebenszyklus - von der Entstehung bis zum Lebensende eines Produktes - richtet RKW den Fokus darauf, natürliche Rohstoffe zu schonen, Emissionen zu reduzieren, Abfälle und Umweltbelastungen zu vermeiden sowie die Logistik zu optimieren. Dem Recycling kommt dabei eine besonders wichtige Rolle zu.

"Jeder RKW-Standort verfügt über eigene Recyclinganlagen", erklärt Dr. Thomas Gröner, Director Corporate R&D und verantwortlich für Nachhaltigkeit bei RKW. "Nahezu den gesamten unvermeidbaren Produktionsabfall verarbeiten wir dort zu hochwertigen Regranulaten. Als wertebasiertes Unternehmen sind wir zudem in mehreren Organisationen engagiert, um unsere Strategien und Aktivitäten beim Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben - so auch in der Initiative ERDE Recycling."

Dieses flächendeckende Rücknahme- und Verwertungssystem hat RKW zusammen mit drei anderen Folienherstellern unter dem Dach der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. und in Kooperation mit dem Entsorgungsspezialisten RIGK ins Leben gerufen. Die von den Mitgliedsunternehmen auch finanziell geförderte Initiative unterstützt die Rücknahme unter anderem von gebrauchten Silagefolien und Siloschläuchen.

Ein neues Video von ERDE Recycling zeigt, wie einfach und effizient das System funktioniert: Lohnunternehmen und Landwirte können ihre Altfolien nach Gebrauch an eine der 322 Sammelstellen in Deutschland abgeben. Die Folien werden zu Ballen verpresst und dann zu Rohstoffen für neue Kunststoffprodukte weiterverarbeitet, wie beispielsweise Regranulat. Damit schließt sich der Stoffkreislauf.

Nicht nur die Umwelt, auch die Foliennutzer profitieren von der Initiative: Sie erhalten einen Rückgabebonus, den sie beim nächsten Einkauf einlösen können. Das System erfreut sich zunehmender Beliebtheit: Im Jahr 2017 verzeichnete ERDE einen neuen Sammelrekord. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Initiative die Menge der gesammelten Folien um mehr als 30 Prozent auf insgesamt 7.061 Tonnen steigern.

Quelle: RKW-Gruppe