KHS am Eröffnungstag der BrauBeviale - alle Neuheiten auf einen Blick

KHS am Eröffnungstag der BrauBeviale - alle Neuheiten auf einen Blick

Die nächste Generation: KHS präsentiert InnoPET Blomax Serie V

KHS kann bei der Entwicklung von Streckblasmaschinen auf über 40 Jahre Erfahrung in der PET-Verarbeitung zurückblicken. Nicht ohne Grund setzt die InnoPET-Blomax-Streckblasmaschine seither Maßstäbe bei der Produktion von PET-Flaschen. Mit der Serie V bietet KHS für seine Kunden einen neuen Meilenstein. Die Weltpremiere feiert der Dortmunder Systemanbieter auf der diesjährigen BrauBeviale in Nürnberg vom 13. bis 15. November.

Die Streckblasmaschine InnoPET Blomax zählt zu den zuverlässigsten und effizientesten Maschinen ihrer Art. Zum Ende des Jahres wird die Öffentlichkeit zum ersten Mal einen Blick auf die fünfte Generation werfen können, die dank zahlreicher Innovationen die nachhaltigste und leistungsstärkste InnoPET Blomax bis heute sein wird. "Seit jeher hören wir unseren Kunden gut zu und verbessern auf dieser Basis unsere Streckblasmaschine kontinuierlich. Aber erst mit Abschluss der Entwicklung des neuen Heizkonzepts ist ein Technologiesprung gelungen", sagt Marco Böhnke, Produktmanager Block- und Streckblastechnologie bei KHS. "Mit der neuen Maschinengeneration Serie V wollen wir definieren, wozu eine Streckblasmaschine in der Lage ist."

Anwender setzen mit der InnoPET Blomax Serie V auf nachhaltige und leistungsstarke Technologie. Die Maschine produziert bis zu 90.000 PET-Flaschen pro Stunde in den Größen zwischen circa 0,2 und 3,0 Liter. Dabei stellt sie Lightweight- oder Premium-Varianten genauso zuverlässig her wie individuelle Flaschen und Behälter. Je nach Bedarf sind 6 bis 36 Blasstationen möglich, von denen jede mit einer Leistung von bis zu 2.500 Flaschen pro Stunde arbeitet. Formatwechsel lassen sich dank der Quick-Change-Einrichtung mit nur wenigen Handgriffen innerhalb kurzer Zeit durchführen, sodass eine permanent hohe Anlagenverfügbarkeit gegeben ist. Die neue Streckblasgeneration fügt sich nahtlos in die Verblockungsstrategie der KHS-Gruppe ein und lässt sich mit Füller, Etikettierer, der Barrieretechnologie Plasmax oder auch mehreren Modulen zugleich kombinieren.

Heizkonzept


Innovative Features für mehr Nachhaltigkeit
Bis zu 40 Prozent Energieeinsparung erreicht die Serie V im Vergleich zu ihrer Vorgängerin durch ein völlig neues Heizkonzept. Die zentral im geschlossenen Reflektortunnel angebrachten Near-Infra-Red-Strahler stehen dabei im Fokus. Im Ofen werden die Preforms links und rechts an den mittig angeordneten Heizstrahlern vorbeigeführt. Das führt zu einem sehr kleinen Abstand der Preforms von nur etwa 18 Millimeter (statt zuvor ca. 37 Millimeter). Dadurch konnte KHS die Anzahl der Heizkästen um bis zu 40 Prozent reduzieren und so, zusammen mit geringeren Strahlungsverlusten, diese enormen Energieeinsparungen erreichen.

Neues Kühlkonzept spart noch mehr Energie
Beim neuen Kühlkonzept DuoCooling versorgt ein externer Kühler zwei unterschiedlich temperierte Kühlkreisläufe. Einerseits für die Bodenform, andererseits für Reckantriebe, Form-Außenschalen und auf Wunsch auch die Schaltschrankkühlung. Diese effiziente Kühlung verhindert unter anderem Kondensation an den Form-Außenschalen und bringt eine weitere Energieeinsparung von bis zu 15 Prozent. Das patentierte AirbackPlus-Luftrückgewinnungssystem für Einsparungen von bis zu 40 Prozent Druckluft ergänzt KHS bei der Serie V um sein neues EcoDry-Luftmanagement. Es nutzt die nach dem Blasprozess und Recycling verbliebene Luft, um im Bereich der Bodenformen und im Blasrad einen separaten Lufttrockner zu ersetzen. Somit ist in Kombination mit DuoCooling die gesamte Blasform selbst bei ungünstigen klimatischen Verhältnissen kondensations- und korrosionsfrei. Dadurch sparen Anwender mit EcoDry bei 5.000 Produktionsstunden pro Jahr circa 50.000 Euro. "Wir sind stolz, mit der InnoPET Blomax Serie V wieder neue Maßstäbe zu setzen und diese Vorteile an unsere Kunden weiterzugeben, um Ihnen eine noch effizientere und nachhaltigere Produktion zu ermöglichen", sagt Böhnke.