Additive Fertigung in der Medizintechnik

Additive Fertigung in der…

Am 23. Mai 2019 veranstaltet Arburg Italien an der Universität „Alma Mater Studiorum“ in Bologna erstmals ein Seminar zum Thema „Additive Manufacturing in Medical Technology“. Prof. Maurizio Fiorini, Mattia Mele und Prof. Luca Tomesani von der Universität Bologona referieren über ihre Erfahrungen mit dem Freeformer und stellen Anwendungen sowie das neue Kompetenzzentrum für Industrie 4.0 vor. Seitens Arburg berichten die Experten Dr. Didier von Zeppelin und Martin Manka über Neuheiten zum Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) und aktuelle Anwendungen und Trends in der Medizintechnik.

„Arburg verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Medizintechnik. Wir bieten innovative Spritzgießtechnik und maßgeschneiderte Reinraum- und Turnkey-Lösungen für die produktionseffiziente Kunststoffverarbeitung. Hinzu kommt der Freeformer, der medizinisch zugelassene Originalmaterialien additiv zu Funktionsbauteilen verarbeiten kann und mit dem sich ganz neue Anwendungen erschließen lassen“, betont Raffaele Abbruzzetti, Geschäftsführer von Arburg Italien. „Dieses Potenzial hat auch die renommierte Universität in Bologna erkannt, die den Freeformer unter anderem für die Materialentwicklung einsetzt. Mit dem Seminar bündeln wir das Know-how von Industrie und Forschung, sodass sich die Teilnehmer aus verschiedenen Perspektiven umfassend zu Trends und der additiven Fertigung in der Medizintechnik informieren können."

Arburg zeigt Potenziale der additiven Fertigung auf

Dr. Didier von Zeppelin, Manager Additive Manufacturing bei Arburg, hatte gemeinsam mit Ivan Panfiglio von Arburg Italien die Universität Bologna bei der Inbetriebnahme des Freeformers unterstützt und anwendungstechnisch geschult. Er präsentiert auf dem Seminar das AKF-Verfahren, verfügbare Originalmaterialien und die Möglichkeit, Prozessparameter und damit die Bauteil¬eigenschaften gezielt beeinflussen zu können. Zudem stellt er Funktionsbauteile aus resorbierbaren und FDA-zugelassenen Materialien vor. Dr. Didier von Zeppelin geht weiterhin darauf ein, wie sich der Freeformer automatisiert in IT-vernetzte Fertigungslinien integrieren lässt, um „on demand“ in Losgröße 1 zu fertigen. Darüber hinaus berichtet er über die Erfahrungen, die Kunden wie Aesculap und Samaplast bereits mit dem AKF-Verfahren gesammelt haben.

Einen Marktüberblick, Branchentrends und das Gesamtangebot von Arburg für die Medizintechnik wird Martin Manka, Senior Sales Manager Medical bei Arburg, geben. Dazu zählen Reinraum¬konzepte, Mehrkomponententechnik z. B. für das Spritzgießen von gebrauchsfertigen Labs-on-a-Chip, die Verarbeitung resorbierbarer Materialien und das Arburg-Leitrechnersystem ALS für die GMP-gerechte Dokumentation von Prozessdaten. Zudem präsentiert Martin Manka, welche Potenziale der Freeformer gerade auch in Bezug auf die EU-weit geltende „Medical Device Regulation“ bietet, die eine Rückverfolgbarkeit bis hin zum Einzelteil fordert.

Universität in Bologna präsentiert aktuelle F&E-Ergebnisse

Prof. Maurizio Fiorini und Mattia Mele, der im Universitäts-Labor vorwiegend am Freeformer arbeitet, werden erste Ergebnisse für die industrielle additive Fertigung vorstellen. Schließlich wird Prof. Luca Tomesani einen Vortrag zum neu eröffneten Kompetenzzentrum „BI-REX“ (Big Date Innovation & Research Excellence) halten. In dieser Pilotfabrik für Industrie 4.0 sollen ab Jahresende neue Technologien entwickelt werden. Darüber hinaus gibt es für die Teilnehmer die Möglichkeit, die Räumlichkeiten im Institiut und den dort platzierten Freeformer „live“ in Augenschein zu nehmen und sich direkt mit den Referenten auszutauschen.

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Auf dem Arburg-Seminar an der Universität Bologna stellten die Experten auch Praxisbeispiele für die Einsatzmöglichkeiten des Freeformers in der Medizintechnik vor.





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