BASF-Lichtschutzmittel erhöhen die Lebensdauer schwimmender Solaranlagen

BASF-Lichtschutzmittel erhöhen…

Dank der Lichtschutzmittel der BASF halten Pontons für schwimmende Solaranlagen unter intensiver Sonneneinstrahlung länger. Shanghai Qihua Water Photovoltaic Engineering Co., Ltd. in China verwendet Chimassorb und Tinuvin zur Herstellung von Trägern aus hochdichtem Polyethylen (HDPE) für schwimmende Solarzellen.

Schwimmende Solarzellen werden auf präzise gefertigten Trägern, den sogenannten Pontons, aufgebaut. HDPE wird häufig zur Herstellung von Pontons verwendet, die die Solarzellen über der Oberfläche von Gewässern, wie Seen und Stauseen, tragen. Es weist eine geringere Dichte als Wasser auf und ist zudem recycelbar. Während des Blasformprozesses wird ein UV-Absorber hinzugefügt, um den Abbau und die Entfärbung des Polymers zu verhindern. Darüber hinaus sollten Blasformtypen Lichtschutzmittel enthalten, um sie besonders für Außenanwendungen geeignet zu machen.

Zu den Lichtschutzmitteln der BASF gehören UV-Absorber, die das Polymer vor UV-Licht schützen, und sterisch gehinderte Amin-Lichtschutzmittel (HALS), die die durch Photooxidationsprozesse gebildeten Radikale abfangen. Darüber hinaus verbessern die Lichtschutzmittel der BASF die Produktivität in der Fertigung durch eine effizientere kontinuierliche Produktion und bieten eine hohe chemische Widerstandsfähigkeit sowie eine umfassende Einhaltung der Produktverantwortung.

„Die Kombination des Tinuvin UV-Absorbers mit einem Chimassorb HALS bietet Synergieeffekte und kann die Auslegungskriterien für eine verlängerte Nutzungsdauer von Pontons erfüllen“, sagte Hermann Althoff, Senior Vice President, Performance Chemicals Asia Pacific, BASF. „Durch unsere Zusammenarbeit mit Shanghai Qihua im Hinblick auf die Projekte für schwimmende Solarzellen haben wir unserem Kunden geholfen, sein Geschäft auszubauen und außerdem zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Schonung der natürlichen Ressourcen beigetragen.“

„Durch die Zusammenarbeit mit der BASF haben wir gemeinsam hochwertigere Produkte entwickelt“, sagte Kong Fei, Chairman von Shanghai Qihua. „Das Kunststoffadditiv-Paket der BASF gibt uns die nötige Sicherheit, um nun 25 Jahre Garantie gewähren zu können. Dies hilft uns, unser Geschäft auf Märkte in Übersee auszuweiten.“

Shanghai Qihua hat bereits mehrere Projekte mit den Solarzellen gestartet, darunter ein 55-Megawatt-(MW)-Projekt in einem Kohlebergbaugebiet in Huainan und der Provinz Huaibei in China, ein 30-MW-Projekt im Gebiet Jiangsu Yancheng in China und ein 200-MW-Projekt in Vietnam.

Nach Angaben der Weltbank[1] eröffnen schwimmende Solaranlagen neue Möglichkeiten zur Erhöhung der solaren Produktionskapazität, insbesondere in Ländern mit hoher Bevölkerungsdichte und konkurrierenden Landnutzungskonzepten. Obwohl schwimmende Anlagen wegen des Bedarfs an Schwimmkörpern, Liegeplätzen und widerstandsfähigeren elektrischen Komponenten als etwa 18% teurer gelten, konkurrieren sie nicht mit Wäldern oder Ackerland um die Landnutzung. Das Wasser kann außerdem zur Kühlung der Solarzellen beitragen und damit die Effizienz um 10% erhöhen.

Weitere Vorteile sind die vergleichsweise einfache Installation und Demontage sowie die Reduzierung der Verdunstung durch die partielle Abdeckung der Wasseroberfläche, was Wasser für die Energiegewinnung oder den menschlichen Gebrauch spart.

China hat nach Schätzungen der Weltbank derzeit den größten Anteil der Gesamtkapazität von 1,1 Gigawatt schwimmender Solaranlagen.

Quelle: BASF



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